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Zwischen der Costa Brava und den Pyrenäen

und …

Ein Tagesausflug nach Besalú, Banyoles und Monells

Katalonien hat eine ganze Reihe an hübsch herausgeputzten alten Städtchen, die zur Besichtigung und einem Besuch einladen. Jedes Mal wenn ich meine Freundin im Nordosten Spaniens besuche kehre ich auch immer wieder zu mir inzwischen bekannte Seelenplätze (Orte, in denen ich mich zuhause und einfach wohl fühle) zurück. Bei jeder neuen Reise lerne ich immer neue Plätze und Orte kennen, dass irgendwann die ein/zwei Wochen im Jahr nicht mehr ausreichen werden für das vorgenommene Besuchsprogramm.

Ein Tagesausflug dieses Jahr, ausgehend von Pals, führte über Girona zuerst nach Besalú. Hier muss das Auto vor der Altstadt abgestellt werden und es ging zu Fuß zuerst auf einer romanischen Steinbrücke über den Fluss Fluvià.

Täuberich als Brückenwächter 😉

Auffallend war, dass es beinahe kein Haus ohne Schwalbennester gab, egal wie alt es ist, einerlei ob Kirche, Wohnhaus, Museum oder Ruine …

Nach dem Mittagessen, nicht in Besalú sondern im kleinen Bergdorf Beuda, ging es weiter nach Banyoles. Eine Ortsbesichtigung ließen wir aus. Uns zog es an und um den See, wo 1992 Teile der Olympischen Spiele statt fanden, aber vor allem wegen der Aussicht und den alten Badehäusern.

Mit dem Auto ist der See schnell umfahren. Dabei lohnt es sich an der kleinen Kirche Santa Maria de Porqueres anzuhalten, die auch tatsächlich geöffnet ist. Ein wunderhübsches, schlichtes romanisches Kirchlein. Wir genossen die Atmosphäre zum Innehalten, begleitet von einem Choral, den eine meine Begleiterinnen spontan vortrug – ergreifend!

Alle Fenster bestanden aus Alabaster und die einzige Bemalung zeigte ein Balken über dem Altar.

Ernüchternd empfand ich die elektronische Kerzenstation am Ausgang. Statt der echt brennenden (rauchenden, tropfenden) Kerze für 1€, wie in den anderen Kirchen, „brennt“ hier für 20ct so ein Blinkding! Nee, geht gar nicht, schade.

Auf dem Rückweg hielten wir noch in Monells, das ich bisher nur verregnet kannte, wie ich hier berichtete. Die Glyzinien waren jetzt im Mai leider schon verblüht, doch im Sonnenlicht fror es sich merklich weniger.

Aber diese bepflanzte Amphore habe ich schon einmal besser fotografiert! 😉

 

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