hier und fort

Coney Island – ein halber Tag am Meer

oder …

New York im Oktober/November 2018 #5

Die Geräuschkulisse New Yorks ist genauso unverwechselbar, wie der Geruch der Londoner Untergrundbahn.

Selbst durch die geschlossenen Fenster im 15. Stock meines Hotels, inmitten Manhattans, war der ganz normale Geräuschpegel dieser Stadt gewöhnungsbedürftig. So folgte ich an einem Tag, nach viel Pflaster treten, der Anzeigentafel und saß im Vorortzug der Q-Line nach Coney Island. Nach 23 Stationen (ab Times Square) und eine Stunde später landete ich wie in einer anderen Welt, an der südlichsten Spitze von Brooklyn. Schreiende Möwen. Salzige Brise. Überschaubarer Verkehr. Ein paar schlendernde Passanten. Nur bei Nathan’s, der Kult-Frankfurter-Station, stand man Schlange.



Keine Lust auf Wurst. Mir war nach Meer! Bis dorthin zog sich der Weg, entlang der Vergnügungsanlagen mit dazugehörigen Parkplätzen.



Die Strandpromenade, der Riegelmann Boardwalk.



Ich mochte mir nicht vorstellen, wie es hier im Sommer aussieht!



Gähnende Leere an den Imbisständen und anderen Attraktionen.







Die Ausnahme.

Der Atlantik, mal von West nach Ost geschaut, bis zum Sonnenuntergang.








Der Rückweg.



Ein letzter Blick zurück zum Meer.




Coney Island hat einen maroden Charme, abgesehen von den unübersehbaren Plattenbauten jenseits der Vergnügungsparks. Bis zu den hübschen, alten Strand- oder Sommerhäuschen, die man aus alten US-Filmen kennt und die von der Bahn aus zu sehen waren, bin ich leider nicht gekommen.

Ich möchte Koffer packen und losfahren, um das nachzuholen.

Bis die Tage,

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