hier und fort

Kleiner Perlmutterfalter

oder …

Ich krieg‘ dich doch!

Ein Sommerabend am Stadt- und am Waldrand, je nach Sichtweise und Blickrichtung.
Bei meinem Spaziergang liegen zu Beginn die Häuser immer in meinem Rücken und führen entlang einiger Felder, mit Bauern- und Pferdehof, in Richtung Waldrand eines Schönbuchausläufers.

In diese Richtung ging es auch kurz vor Mittsommer, um meinen Fotostandort für den 12tel-Blick zu besuchen. Unweit davon war wieder einer meiner Lieblingsplätze für Besucher zugänglich frei gemäht.
Hier saß ich. Ferien. Eine laue Brise wehte um mich herum, begleitet vom Flattern etlicher Schmetterlinge.
Die wollte ich so gerne mit der Kamera einfangen, erstmals mit der kleinen kompakten, „Olivia“.

Nach dem Objektivwechsel entwickelte sich die Brise in ein Lüftchen, das es nicht einfacher machte die Flatterer einzufangen. Sobald ich einen im Fokus hatte, das Bild scharf gestellt und den Zoom betätigen wollte … wusch weg, oder es wehte das Lüftchen.

Aber dann, nachdem ich mal wieder zielsicher mit dem kranken Fuß in einem, von wer weiß wem gebuddelten oder sonstwie entstandenem, Loch landete und stecken blieb, hatte ich Zeit und Muße abzuwarten (auch das der Schmerz nachließ).
Diese Geduld wurde belohnt.

Ein Perlmutterfalter setzte sich in passender Position und Entfernung für ein Päuschen.

Zuerst wehte noch der eine oder andere Halm dazwischen. Aber dann hatte auch der Wind sein Einsehen und ließ für eine kleine Weile nach.

Langsam setzte der Falter zum Abflug an.

Und weg war er.

Schöne Momente.


Abgelenkt hatte in der Zwischenzeit der Schmerz nachgelassen und ich konnte meinen Fuß „ausfädeln“. Alles gut.

Bis die Tage,
Karin

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