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Ginkgo „30098“ im Herbstkleid

oder …

Besuch beim „Volksbank-Ginkgo“ in Esslingen

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie ‘s den Wissenden erbaut.

Ist es Ein lebendig Wesen
Das sich in sich selbst getrennt,
Sind es zwey die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt.

Solche Frage zu erwiedern
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst du nicht an meinen Liedern
Dass ich Eins und doppelt bin?

Johann Wolfgang von Goethe,
„Ginkgo biloba“, 15. September 1815

Der Ginkgo auf dem Schulgelände meiner Schule hat längst schon sein Laub verloren, nicht so der riesige Baum im Zentrum Esslingens.

Ungefähr 200 Jahre alt ist dieses herrliche Exemplar!
Beeindruckend sind seine Höhe von 23 Metern und der Umfang des Stammes mit fünf Metern (Quelle).

Zwischen einer Bank und einem Studentenwohnheim wirkt er nicht so optimal platziert, wie er es ursprünglich einmal gewesen war – in einer Parkanlage in Nähe des Wehrneckarkanals, das der Maille anschließt (Quelle).

Ich kam zum Blätter sammeln und fand sie in Hülle und Fülle.

Keine herbstliche Trauer, denn den Neuanfang für 2020 hat der Baum schon angelegt.

Ein wunderschöner, alter Baum, den ich im Frühjahr wieder besuchen möchte.

Bis die Tage,

Karin

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